Durch kompetente Beratung können Kunden von der Qualität überzeugt und an den Point of Sale gebunden werden. In der Fortbildung werden Fachkräfte im Lebensmitteleinzelhandel darin ausgebildet, Kundenfragen zum Bio-Sortiment souverän zu beantworten. Sie werden darin geschult, die Grundlagen des ökologischen Landbaus erklären und die Unterschiede zwischen Bio und sonstigen Labels benennen zu können. Auch die Hintergründe anderer gängiger Labels wie „Ohne Gentechnik“ oder „KAT“ werden im Kurs thematisiert. Dank theoretischer und praktischer Unterrichtseinheiten sind die TeilnehmerInnen danach in der Lage, auch kritischen Nachfragen von KundInnen in Bezug auf Qualität, Kontrollen, Bio-Zertifizierung und die Ökologische Land- und Ernährungswirtschaft sicher und authentisch zu begegnen.
Für die intensive Verbindung von Theorie und Praxis sorgen Exkursionen, bei denen die landwirtschaftliche Erzeugung und handwerkliche Verarbeitung von Bio-Produkten hautnah erlebt werden. PraktikerInnen teilen ihr Wissen und stehen für Rückfragen bereit. Auch die Sortimentsgestaltung und ihre marktangepasste Präsentation werden im Kurs thematisiert und geübt, etwa durch Planung von Verkaufsförderungsaktionen. Durch die Zusatzausbildung werden die KursteilnehmerInnen im gesamten Markt positive Impulse über ihren eigenen Arbeitsbereich hinaus weitergeben können. Die AbsolventInnen werden zu BotschafterInnen für hochwertige Lebensmittel und eine naturgerechte Erzeugung.